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Schuldekan Köble und Pfarrerin Bertsch © Müllerschön 2017Personelle Verstärkung im Büro der Schuldekane

Im Büro der Schuldekane gibt es seit September 2017 eine Neuerung: Pfarrerin Gudrun Bertsch unterstützt Schuldekan Heiner Köble zu 25% und assistiert ihm als Referentin im Büro der Schuldekane.

Schuldekan Köble wird weiterhin in alle Prozesse involviert sein, er ist weiterhin Ansprechpartner für Lehrkräfte und Schulleitungen in den Kirchenbezirken Esslingen und Bernhausen. Pfarrerin Bertsch bekommt schwerpunktmäßig die Zuständigkeit für den unterrichtlichen Anteil der Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenbezirk Bernhausen, den KBA und die Bezirkssynode Bernhausen. Diese Neuregelung wurde in Absprache mit dem Oberkirchenrat in Stuttgart vollzogen als Reaktion auf die Erkrankung von Herrn Köble.

 

Pfarrerin Bertsch © Müllerschön 2017Frau Pfarrerin Bertsch stellt sich vor

Liebe Mitmenschen in den Kirchenbezirken Bernhausen und Esslingen, seit September 2017 bin ich mit 25% Referentin zur Dienstaushilfe bei Schuldekan Köble. 

Schule – verbunden mit der Frage: „Was lernt man, wenn man Reli lernt“? - aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern hat mich immer wieder in meiner Berufszeit beschäftigt. Mit 75% bin ich seit einigen Jahren Gemeindepfarrerin in Tübingen- Hagelloch. Die Gemeindestelle war mit einem erhöhten RU- Stundendeputat (8-10 Wochenstunden) verbunden. Unterrichtserfahrungen habe ich neben der Grundschule vor allem in einer Brennpunkt-Hauptschule und späteren Gemeinschaftsschule gesammelt. Vor meinem Vikariat in der Württembergischen Landeskirche war ich als Religionspädagogin der Ev. Kirchen Berlin-Brandenburg in Ost-Berlin an einem Gymnasium und an einer Realschule tätig. Diese Zeit hat mich sehr geprägt, auch die Wahrnehmung von Kirche in „säkularer Diaspora“, wenn nur noch eine Minderheit sich einer der großen christlichen Kirchen verbunden fühlt.

Offen, gesprächsbereit, ökumenisch orientiert aufzutreten und für den Ev. Religionsunterricht zu werben, war mir immer wichtig. Den Schülerinnen und Schülern wertschätzend zu begegnen und ihre Lebenswelten in Kontakt zu bringen mit christlichen Inhalten und biblischen Texten, das ist die Motivation, die meiner religionspädagogischen Arbeit zugrunde liegt.

Ich freue mich auf Begegnungen in Schulen, Gemeinden, auf Fortbildungen und im persönlichen Gespräch. 

Pfarrerin Gudrun Bertsch